Abschluss

Erläuterungen zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum
30. September 2013

Grundlagen und Methoden

Der Zwischenabschluss zum 30. September 2013 ist gemäß § 37x Abs. 3 WpHG und in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London, sowie den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee erstellt worden.

Die Erläuterungen im Anhang des Konzernabschlusses 2012 gelten – mit Ausnahme der im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendeten Rechnungslegungsvorschriften und Änderungen von Bilanzierungsmethoden – insbesondere im Hinblick auf die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend.

Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendete Rechnungslegungsvorschriften und Änderungen von Bilanzierungsmethoden

Die folgenden neuen Rechnungslegungsvorschriften hatten keinen bzw. keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder auf das Ergebnis je Aktie.

IFRS 10 (Consolidated Financial Statements) regelt die Aufstellung und Darstellung von Konzern­abschlüssen und ersetzt dabei die entsprechenden Regelungen aus IAS 27 (Consolidated and Separate Financial Statements) und SIC-12 (Consolidation – Special Purpose Entities). Der Standard gibt ein für sämtliche Unternehmensformen einheitlich anzuwendendes Beherrschungskonzept vor, welches die Basis zur Abgrenzung des Vollkonsolidierungskreises bildet. Der Bayer-Konzern beherrscht andere Unternehmen, sofern er variablen Rückflüssen aus der Beziehung zu diesen Unternehmen ausgesetzt ist und mittels seiner Entscheidungsgewalt (Power) die Möglichkeit zur Beeinflussung dieser Rückflüsse hat. Die Erstanwendung von IFRS 10 erfolgte rückwirkend unter Beachtung der Übergangsvorschriften.

Durch IFRS 12 (Disclosure of Interests in Other Entities) sind die Vorschriften zu Anhangangaben im Zusammenhang mit Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen sowie zu gemeinschaftlichen Vereinbarungen und nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen neu geregelt worden. Keine dieser Regelungen ist in verkürzten Zwischenabschlüssen anwendbar, es sei denn, wesentliche Umstände führen zu einer Angabepflicht. Im verkürzten Zwischenabschluss wurden entsprechende Anhangangaben nicht vorgenommen.

Der überarbeitete IAS 27 (Separate Financial Statements) regelt nun ausschließlich die Bilanzierung von Anteilen an Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen im IFRS-Einzelabschluss.

IFRS 13 (Fair Value Measurement) gibt eine einheitliche Definition sowie Grundsätze zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes vor. Der beizulegende Zeitwert wird nunmehr als Preis definiert, der beim Verkauf eines Vermögenswerts zu erzielen oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen wäre. Darüber hinaus erfordert IFRS 13 spezifische Anhangangaben für zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Bestimmte Anhangangaben zu beizulegenden Zeitwerten von zu fortgeführten Anschaffungskosten sowie zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten sind gemäß IAS 34 erstmalig auch für Zwischenabschlüsse notwendig. Die Erstanwendung des IFRS 13 wurde prospektiv vorgenommen.

IFRS 7 (Financial Instruments: Disclosures – Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities (Amendments to IFRS 7)) verpflichtet, Brutto- und Nettobeträge aus der bilanziellen Saldierung sowie andere bestehende Saldierungsrechte, die nicht die bilanziellen Saldierungskriterien erfüllen, tabellarisch darzustellen, soweit nicht eine andere Darstellungsform angemessener ist. Die Ergänzungen sind rückwirkend anzuwenden. Diese Regelung ist nicht in verkürzten Zwischenabschlüssen anwendbar, es sei denn, wesentliche Umstände führen zu einer Angabepflicht. Im verkürzten Zwischenabschluss wurden entsprechende Anhangangaben nicht vorgenommen.

Gemäß den im Juni 2011 veröffentlichten Änderungen an IAS 1 (Presentation of Financial Statements) erfolgt erstmals innerhalb des „Other Comprehensive Income“ eine separate Darstellung der zukünftig nicht ergebniswirksam umzubuchenden Beträge und derjenigen, die zukünftig ergebniswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung umzubuchen wären.

Darüber hinaus hatte die erstmalige Anwendung folgender Rechnungslegungsvorschriften eine wesentliche Bedeutung, sodass zum 1. Januar 2013 die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst wurden.

IAS 19 Employee Benefits (Revised 2011), nachfolgend IAS 19R, beinhaltet geänderte Bilanzierungsvorschriften für leistungsorientierte Altersversorgungspläne und für Abfindungsvereinbarungen. IAS 19R verlangt in Änderung der bisherigen Anwendung die sofortige ergebniswirksame Berücksichtigung eines nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands. Ferner wird zukünftig ein Nettozinsaufwand auf Basis der Netto-Altersversorgungsver­pflichtung unter Anwendung eines Abzinsungssatzes für qualitativ hochwertige Unternehmensanleihen erfolgswirksam erfasst. Bewertungseffekte aufgrund versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste sowie Effekte aus der Berücksichtigung der Ansatzobergrenze für Planvermögen werden erfolgsneutral in der Gesamtergebnisrechnung berücksichtigt. Der Nettozinsaufwand wird weiterhin im Finanzergebnis erfasst.

IAS 19R regelt ferner, dass Abfindungsleistungen, die noch in zukünftigen Perioden erdient werden müssen, über die jeweilige Dienstzeit aufwandswirksam zu erfassen sind. Diese Änderung führte zu einer geänderten Bilanzierung für die Aufstockungsleistungen im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen in Deutschland. Bisher wurden Rückstellungen im Zeitpunkt des Altersteilzeitangebots bzw. des Abschlusses der Altersteilzeitvereinbarung gebildet, auch wenn zukünftig vom Arbeitnehmer noch Leistungen zu erbringen waren.

Der Bayer-Konzern wendet IAS 19R rückwirkend an. Die Bilanzwerte zum 1. Januar 2012 und zum 30. September 2012, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Gesamtergebnisrechnung für die jeweiligen Vorjahresperioden wurden aufgrund der geänderten Bilanzierung des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands, der Aufwendungen aus Abfindungsvereinbarungen und der erstmaligen Anwendung der Netto-Zinsmethode auf die Netto-Altersversorgungsverpflichtung angepasst. Die deutschen Versorgungsverpflichtungen aus anderen Versorgungszusagen (insbesondere aus Vor- und Frühruhestandszusagen) wurden aufgrund der klarstellenden Hinweise in IAS 19R aus den Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen in die sonstigen Personalrückstellungen umgegliedert.

Latente Steuern wurden bei der rückwirkenden Anpassung an IAS 19R berücksichtigt.

IFRS 11 (Joint Arrangements) regelt die Bilanzierung von gemeinschaftlichen Vereinbarungen und ersetzt die entsprechenden Regelungen des IAS 31 (Interests in Joint Ventures) sowie SIC-13 (Jointly Controlled Entities – Non-Monetary Contributions by Venturers). Eine gemeinschaftliche Vereinbarung im Sinne des IFRS 11 liegt vor, wenn der Bayer-Konzern auf Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung die ­zusammen mit einem Dritten geführten Aktivitäten gemeinschaftlich beherrscht. Der Tatbestand der gemeinschaftlichen Beherrschung ist dabei nur gegeben, sofern Entscheidungen über die maßgeblichen Tätigkeiten die Einstimmigkeit der beteiligten Parteien erfordern. Gemeinschaftliche Vereinbarungen lassen sich in gemeinschaftliche Tätigkeiten (Joint Operations) und Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) unterscheiden. Vermögenswerte und Schulden sowie Erlöse und Aufwendungen aus gemeinschaftlichen Tätigkeiten werden anteilig, entsprechend den Rechten und Pflichten des Bayer-Konzerns in den Konzernabschluss einbezogen. Der Anteil an einem Gemeinschaftsunternehmen wird unter Berücksichtigung der Regelungen des geänderten IAS 28 (Investments in Associates and Joint Ventures) gemäß der Equity-Methode bilanziert. IFRS 11 wurde rückwirkend unter Beachtung der Übergangsvorschriften angewendet.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 11 wird das bisher nach der Equity-Methode bilanzierte Unternehmen Lyondell Bayer Manufacturing Maasvlakte VOF, Niederlande, als gemeinschaftliche Tätigkeit bilanziert und demnach anteilig gemäß den entsprechenden Rechten und Pflichten des Bayer-Konzerns in den Konzernabschluss einbezogen. Der im Rahmen der Umgliederung entstandene Unterschiedsbetrag zwischen dem bisher bilanzierten Equity-Buchwert und den anteiligen Netto-Vermögenswerten in Höhe von 15 Mio € wurde als Verminderung der sonstigen Rücklagen berücksichtigt.

Die bisher quotal einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen Bayer IMSA, S.A. de C.V., Mexiko, sowie Bayer Zydus Pharma Private Limited, Indien, werden gemäß IFRS 11 nun mittels der Equity-Methode bilanziert.

Der Anteil an der Baulé S.A.S., Frankreich, wurde für das 1. Quartal 2012 rückwirkend nach der Equity-Methode einbezogen. Vor Anwendung von IFRS 11 wurde die Baulé S.A.S. quotal konsolidiert. Zum 31. März 2012 erfolgte die vollständige Übernahme der Gesellschaft durch den Erwerb der restlichen Anteile. Seit diesem Zeitpunkt wird die Gesellschaft vollkonsolidiert.

Die Erstanwendung der Standards IFRS 10 (Consolidated Financial Statements), IFRS 11 (Joint Arrangements) und IFRS 12 (Disclosure of Interests in Other Entities) und der Änderungen an IAS 27 (Separate Financial Statements) und IAS 28 (Investments in Associates and Joint Ventures) ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, verpflichtend vorzunehmen. Das in der EU bestehende Wahlrecht, diese Standards und Änderungen spätestens für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, anzuwenden, wurde nicht genutzt.

Umstellung des Ausweises der langfristigen aktienbasierten Vergütung

Die folgende Änderung der Bilanzierungsmethoden zum 1. Januar 2013 hatte einen Einfluss auf die Segmentberichterstattung.

Zur Steigerung der Transparenz und Aussagekraft der Segmentberichterstattung sowie zur Verbesserung von Planungs- und Steuerungsprozessen hat Bayer im Geschäftsjahr 2013 die Zuordnung der aktienbasierten Vergütung (LTI – Long Term Incentive) zu Segmenten angepasst. Danach wird den einzelnen operativen Segmenten jeweils ein normalisierter LTI-Aufwand auf Basis einer Zielerreichung von 100 % zugerechnet. Mehr- oder Minderaufwendungen aus einer höheren oder niedrigeren Performance der Bayer-Aktie werden nicht mehr den operativen Segmenten, sondern der Überleitung (Corporate Center und Konsolidierung) zugewiesen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

LTI-Bilanzierungsänderung (Vorjahr)[Tabelle 29]
1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal 2012
in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio €
EBIT/EBITDA          
Pharma -1 1 21 12 33
Consumer Health 14 9 23
CropScience 3 1 8 4 16
MaterialScience 1 5 4 10
Alle sonstigen Segmente 1 1 4 3 9
Corporate Center und Konsolidierung -4 -3 -52 -32 -91
Konzern

Die Effekte der im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendeten neuen Rechnungslegungsvorschriften und sonstigen Änderungen von Bilanzierungsmethoden in Bezug auf die Vergleichsperiode bzw. die Vergleichsstichtage können den Tabellen 30 bis 36 entnommen werden.

Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: Gewinn- und Verlust­rechnung Bayer-Konzern im 3. Quartal und Dreivierteljahr 2012

Bilanzierungsänderungen Gewinn- und Verlustrechnung (Vorjahr)
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Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: Gesamtergebnisrechnung Bayer-Konzern im 3. Quartal und Dreivierteljahr 2012

Bilanzierungsänderungen Gesamtergebnisrechnung (Vorjahr)
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Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: Bilanz Bayer-Konzern zum 01.01.2012

Bilanzierungsänderungen Bilanz zum 01.01.2012[Tabelle 32]
01.01.2012



vor
Bilanzierungs-änderungen
Bilanzierungsänderungen


nach
Bilanzierungs-änderungen


IAS 19 R
(2011)
IFRS 11
Wechsel zu anteiliger
Einbeziehung
Wechsel zur Equity-
Methode
in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio €
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte 9.160 -12 9.148
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 10.295 -11 10.284
Sachanlagen 9.823 66 -2 9.887
Anteile an at-equity bewerteten Beteiligungen 319 -89 35 265
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.364 -17 1 1.348
Latente Steuern 1.311 1 1.312
32.697 1 -40 11 32.669
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 6.368 9 -7 6.370
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen
7.061 -1 7.060
Sonstige Forderungen 1.628 6 2 1.636
Ertragsteuererstattungs-
ansprüche
373 -1 372
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.770 4 -3 1.771
20.068 19 -10 20.077
Gesamtvermögen 52.765 1 -21 1 52.746
Eigenkapital
Sonstige Rücklagen 10.928 3 -23 4 10.912
Aktionären der Bayer AG zurechenbarer Anteil
am Eigenkapital

19.212

3

-23

4

19.196
  19.271 3 -23 4 19.255
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 7.870 -83 7.787
Andere Rückstellungen 1.649 78 -1 1.726
Latente Steuern 2.116 3 -3 2.116
20.104 -2 -3 -1 20.098
Kurzfristiges Fremdkapital
Andere Rückstellungen 4.218 -1 4.217
Finanzverbindlichkeiten 3.684 -1 3.683
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen
3.779 7 -1 3.785
Sonstige Verbindlichkeiten 1.630 -2 1 1.629
13.390 5 -2 13.393
Gesamtkapital 52.765 1 -21 1 52.746

Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: Bilanz Bayer-Konzern zum 30.09.2012

Bilanzierungsänderungen Bilanz zum 30.09.2012[Tabelle 33]
30.09.2012



vor
Bilanzierungs-änderungen
Bilanzierungsänderungen


nach
Bilanzierungs-änderungen


IAS 19 R
(2011)
IFRS 11
Wechsel zu anteiliger
Einbeziehung
Wechsel zur Equity-
Methode
in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio €
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 9.696 44 -2 9.738
Anteile an at-equity bewerteten Beteiligungen 292 -66 3 229
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.354 -17 1.337
Latente Steuern 1.485 1 -1 1.485
  32.408 1 -39 32.370
Kurzfristige Vermögenswerte          
Vorräte 6.933 10 -3 6.940
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen
7.923 9 7.932
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.566 3 1.569
Sonstige Forderungen 1.939 8 -2 1.945
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.426 2 -2 1.426
  20.440 29 -4 20.465
           
Gesamtvermögen 52.848 1 -10 -4 52.835
Eigenkapital
Sonstige Rücklagen 10.356 -1 -21 2 10.336
Aktionären der Bayer AG zurechenbarer
Anteil am Eigenkapital

18.640

-1

-21

2

18.620
  18.706 -1 -21 2 18.686
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 9.805 -90 9.715
Andere Rückstellungen 1.872 91 1.963
Latente Steuern 1.225 1 -3 1.223
  20.404 2 -3 20.403
Kurzfristiges Fremdkapital          
Andere Rückstellungen 5.485 -1 5.484
Finanzverbindlichkeiten 2.630 4 -1 2.633
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen
3.788 11 -3 3.796
Sonstige Verbindlichkeiten 1.515 -1 -1 1.513
  13.738 14 -6 13.746
           
Gesamtkapital 52.848 1 -10 -4 52.835

Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: Bilanz Bayer-Konzern zum 31.12.2012

Bilanzierungsänderungen Bilanz zum 31.12.2012[Tabelle 34]
31.12.2012



vor
Bilanzierungs-änderungen
Bilanzierungsänderungen


nach
Bilanzierungs-änderungen


IAS 19 R
(2011)
IFRS 11
Wechsel zu anteiliger
Einbeziehung
Wechsel zur Equity-
Methode
in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio €
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 9.863 37 -2 9.898
Anteile an at-equity bewerteten Beteiligungen 284 -63 4 225
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.324 -17 1 1.308
Latente Steuern 1.581 -1 -1 1.579
  32.350 -1 -43 2 32.308
Kurzfristige Vermögenswerte          
Vorräte 6.980 14 -3 6.991
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen
7.431 2 7.433
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 856 1 857
Sonstige Forderungen 1.648 8 -1 1.655
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.695 5 -2 1.698
  18.986 27 -3 19.010
           
Gesamtvermögen 51.336 -1 -16 -1 51.318
           
Eigenkapital          
Sonstige Rücklagen 10.185 1 -21 2 10.167
Aktionären der Bayer AG zurechenbarer Anteil
am Eigenkapital

18.469

1

-21

2

18.451
  18.569 1 -21 2 18.551
           
Langfristiges Fremdkapital          
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 9.373 -127 9.246
Andere Rückstellungen 1.986 125 2.111
Latente Steuern 938 -3 935
  19.668 -2 -3 19.663
Kurzfristiges Fremdkapital          
Finanzverbindlichkeiten 2.570 -2 2.568
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen
4.295 11 -1 4.305
Sonstige Verbindlichkeiten 1.318 -3 1.315
  13.099 8 -3 13.104
           
Gesamtkapital 51.336 -1 -16 -1 51.318

Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: Kapitalflussrechnung ­Bayer-Konzern im 3. Quartal und Dreivierteljahr 2012

Bilanzierungsänderungen Kapitalflussrechnung (Vorjahr)
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Auswirkungen der Bilanzierungsänderungen: wesentliche Segment­informationen im 3. Quartal und Dreivierteljahr 2012

Bilanzierungsänderungen wesentlicher Kennzahlen nach Segmenten (Vorjahr)
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Änderungen zugrunde liegender Parameter

Änderungen in den zugrunde liegenden Parametern beziehen sich vor allem auf die Wechselkurse sowie auf die Zinssätze für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen.

Die Wechselkurse wichtiger Währungen zum Euro ergeben sich wie folgt:

Wechselkurse wichtiger Währungen[Tabelle 37]
Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 € /
31.12.2012

30.09.2012

30.09.2013
Dreiviertel-
jahr 2012
Dreiviertel-
jahr 2013
ARS Argentinien 6,48 6,06 7,85 5,71 6,92
BRL Brasilien 2,69 2,62 3,06 2,45 2,77
CAD Kanada 1,31 1,27 1,39 1,28 1,35
CHF Schweiz 1,21 1,21 1,22 1,20 1,23
CNY China 8,22 8,13 8,26 8,10 8,12
GBP Großbritannien 0,82 0,80 0,84 0,81 0,85
JPY Japan 113,61 100,37 131,78 101,52 126,95
MXN Mexiko 17,18 16,61 17,85 16,94 16,67
USD USA 1,32 1,29 1,35 1,28 1,32

Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen wurden folgende wesentliche Abzinsungssätze zugrunde gelegt:

Abzinsungssatz Pensionsverpflichtungen[Tabelle 38]
31.12.2012 30.06.2013 30.09.2013
in % in % in %
Deutschland 3,20 3,50 3,60
Großbritannien 4,40 4,75 4,50
USA 3,60 4,40 4,50

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die nachfolgende Tabelle enthält die Überleitungsrechnung des EBIT der Segmente zum Ergebnis vor Ertragsteuern des Konzerns:

Überleitung vom EBITDA vor Sondereinflüssen der Segmente zum Ergebnis
vor Ertragsteuern des Konzerns[Tabelle 39]
3. Quartal 2012 3. Quartal 2013 Dreiviertel-
jahr 2012
Dreiviertel-
jahr 2013
in Mio € in Mio € in Mio € in Mio €
EBITDA vor Sondereinflüssen der Segmente 1.953 2.063 6.694 6.939
EBITDA vor Sondereinflüssen Corporate Center -111 -79 -240 -307
EBITDA vor Sondereinflüssen 1.842 1.984 6.454 6.632
Abschreibungen vor Sondereinflüssen der Segmente -657 -663 -1.964 -1.950
Abschreibungen vor Sondereinflüssen Corporate Center -1 -1 -4 -3
Abschreibungen vor Sondereinflüssen -658 -664 -1.968 -1.953
EBIT vor Sondereinflüssen der Segmente 1.296 1.400 4.730 4.989
EBIT vor Sondereinflüssen Corporate Center -112 -80 -244 -310
EBIT vor Sondereinflüssen 1.184 1.320 4.486 4.679
Sondereinflüsse der Segmente -361 -99 -1.294 -400
Sondereinflüsse Corporate Center 5 7
Sondereinflüsse -356 -99 -1.287 -400
EBIT der Segmente 935 1.301 3.436 4.589
EBIT Corporate Center -107 -80 -237 -310
EBIT 828 1.221 3.199 4.279
Finanzergebnis -183 -228 -583 -643
Ergebnis vor Ertragsteuern 645 993 2.616 3.636
Vorjahreswerte angepasst

Konsolidierungskreis

Entwicklung des Konsolidierungskreises

Zum 30. September 2013 wurden insgesamt 285 Gesellschaften voll- oder anteilsmäßig konsolidiert (31. Dezember 2012: 291 Gesellschaften). Davon wurden zwei Unternehmen mit gemeinschaftlicher Tätigkeit (31. Dezember 2012: zwei Unternehmen mit gemeinschaftlicher Tätigkeit) gemäß IFRS 11 (Joint Arrangements) anteilsmäßig konsolidiert. Ferner sind drei Gemeinschaftsunternehmen (31. Dezember 2012: drei Gemeinschaftsunternehmen) und zwei assoziierte Unternehmen (31. Dezember 2012: zwei assoziierte Unternehmen) im Konzernabschluss nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 (Investments in Associates and Joint Ventures) berücksichtigt worden.

Akquisitionen und Desinvestitionen

Akquisitionen

Am 2. Januar 2013 hat HealthCare in den USA Teva Animal Health Inc. vollständig übernommen. Mit der Akquisition verstärkt HealthCare sein Produktangebot im Bereich Antiinfektiva-Lösungen für das Nutztier-Geschäft und erweitert sein bestehendes Produktportfolio um Fortpflanzungshormone. Zusätzlich baut das Unternehmen sein Portfolio durch dermatologische Produkte im Bereich Haustiere, Wellness-Produkte für Tiere sowie Nutrazeutika aus. Es wurden eine vorläufige Einmalzahlung in Höhe von 40 Mio € sowie potenzielle Meilensteinzahlungen vereinbart, die in Höhe von 46 Mio € in der Kaufpreisallokation berücksichtigt wurden. Die Meilensteinzahlungen hängen im Wesentlichen vom Erreichen verschiedener Umsatzziele sowie Produktzulassungen ab. Der Kaufpreis entfiel im Wesentlichen auf Produktmarken. Seit dem Erwerbszeitpunkt wurde ein Umsatz von 8 Mio € erzielt.

Am 18. Januar 2013 erwarb CropScience sämtliche Anteile der Prophyta Biologischer Pflanzenschutz GmbH, eines führenden Anbieters biologischer Pflanzenschutzmittel mit Sitz in Malchow in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen umfasst die Übernahme auch hochmoderne Produktionsstätten und Formulierungsanlagen in Wismar. Es wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 25 Mio € vereinbart. Der Kaufpreis entfiel im Wesentlichen auf Technologien, Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie einen Geschäfts- oder Firmenwert. Darüber hinaus wurden zwei in Verbindung stehende Vertriebsrechte in Höhe von 5 Mio € erworben. Seit dem Erwerbszeitpunkt wurde ein Umsatz von 3 Mio € erzielt.

Am 15. März 2013 hat CropScience die vollständige Übernahme von Wehrtec Ltda, einem Hersteller von Sojasaatgut, und dem Soja-Geschäft von Agricola Wehrmann Ltda abgeschlossen, beide mit Sitz im brasilianischen Cristalina im Bundesstaat Goiás. Die Übernahme stärkt die Forschung und Entwicklung von CropScience im Bereich Soja und hilft dem Unternehmen, Sorten zu entwickeln, die auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Sojaanbauer in Brasilien abgestimmt sind. Es wurden ein Kaufpreis von 37 Mio € sowie potenzielle Meilensteine in Höhe von bis zu 11 Mio € vereinbart. Der Kaufpreis entfiel im Wesentlichen auf handelsfähige Zuchtpflanzen, Zuchtmaterial und einen Geschäfts- oder Firmenwert. Seit dem Erwerbszeitpunkt wurde ein Umsatz von 7 Mio € erzielt.

Im Juni 2013 hat HealthCare das Übernahmeangebot für die Aktien der Conceptus, Inc., mit aktuellem Sitz im kalifornischen Milpitas, USA, erfolgreich abgeschlossen und 100 % der ausstehenden Aktien erworben. Conceptus, Inc. hat das Essure™-Verfahren, die einzige Methode zur dauerhaften Empfängnisverhütung ohne operativen Eingriff, entwickelt und vermarktet dieses in den USA sowie in weiteren Ländern. Nach Abschluss der Akquisition kann Bayer eine noch breitere Auswahl kurz- und langwirksamer sowie dauerhafter Verhütungsmethoden anbieten. Es wurde ein Kaufpreis in Höhe von 780 Mio € gezahlt. Der Kaufpreis entfällt im Wesentlichen auf Technologie und Markenrechte. Der nach der Kaufpreisallokation verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert ist verschiedenen Faktoren zuzurechnen. Hierzu zählen neben generellen Synergien der Verwaltungsprozesse und Infrastrukturen u. a. bedeutende Kosteneinsparungen in den Funktionen Marketing und Vertrieb. Seit dem Erwerbszeitpunkt wurde ein Umsatz von 45 Mio € erzielt.

Im April 2013 hat das Landgericht Berlin in den Spruchverfahren mit ehemaligen Minderheitsaktionären der Bayer Pharma AG (ehemals Bayer Schering Pharma AG) über die Angemessenheit von Kompensationszahlungen im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von 2006 entschieden, dass die von Bayer seinerzeit geleisteten Zahlungen um etwa 40 % zu erhöhen seien. Bayer hält die Entscheidung für falsch und hat Rechtsmittel eingelegt. Die mögliche Nachzahlung stellt eine nachträgliche Kaufpreisanpassung gemäß IFRS 3 in der Fassung vom 31. März 2004 dar, der bedingt durch den Erwerbstermin anzuwenden ist. Exklusive Zinsen wurde für dieses und das parallele Spruchverfahren nach dem Squeeze-out der Minderheitsaktionäre ein vorläufiger Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 261 Mio € aktiviert.

Am 1. Juli 2013 übernahm HealthCare sämtliche Anteile der Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH mit Sitz in Darmstadt, Deutschland. Steigerwald hat eine starke Stellung im deutschen Phytopharmakamarkt, der sich auf apothekenpflichtige Arzneimittel auf pflanzlicher Basis konzentriert. Das Produktportfolio umfasst unter anderem die Marken Iberogast™ zur Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen sowie Laif™ zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen. Es wurde eine vorläufige Einmalzahlung in Höhe von rund 222 Mio € vereinbart. Der Kaufpreis entfiel im Wesentlichen auf Produktmarken und Technologien sowie einen Geschäfts- oder Firmenwert. Seit dem Erwerbszeitpunkt wurde ein Umsatz von 15 Mio € erzielt.

Die Kaufpreisallokationen für die Teva Animal Health Inc., Conceptus, Inc. und Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH sind derzeit noch nicht abgeschlossen, da die Erstellung und Prüfung der zugrunde liegenden finanziellen Informationen noch andauern. Änderungen in der Zuordnung des Kaufpreises auf die einzelnen Vermögenswerte und Schulden können sich daher noch ergeben.

Die genannten Transaktionen wirkten sich zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt auf Vermögen und Schulden des Konzerns wie folgt aus und führten unter Berücksichtigung der übernommenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente unter Einbeziehung von in Vorjahren/-quartalen getätigten Akquisitionen zu folgendem Mittelabfluss:

Erworbene Vermögenswerte und Schulden in 2013[Tabelle 40]
Beizulegende
Zeitwerte
davon
Conceptus, Inc.

in Mio € in Mio €
Geschäfts- oder Firmenwert 818 487
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 767 426
Sachanlagen 55 14
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2 1
Vorräte 58 24
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 33 26
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7 7
Aktive latente Steuern 93 79
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 74 58
Pensionsrückstellungen -9
Sonstige Rückstellungen -16 -10
Finanzverbindlichkeiten -84 -83
Sonstige Verbindlichkeiten -90 -76
Passive latente Steuern -293 -173
Nettovermögen 1.415 780
Anteile anderer Gesellschafter
Veränderungen in den Anteilen anderer Gesellschafter
Nettokaufpreis 1.415 780
Übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -74 -58
Verbindlichkeiten für zukünftige Zahlungen -292
Zahlungen für Akquisitionen aus Vorjahren/-quartalen 13
Nettoabfluss aus Akquisitionen 1.062 722

Ausgaben für Akquisitionen sowie für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen im Dreivierteljahr 2012 in Höhe von 455 Mio € entfielen im Wesentlichen auf den Erwerb der restlichen Anteile in Höhe von 50 % am Systemhaus-Joint-Venture Baulé S.A.S., Frankreich, den Erwerb des Wassermelonen- und Melonensaatgutgeschäfts des US-Unternehmens Abbott & Cobb Inc. mit Sitz in Feasterville, Pennsylvania, sowie auf den Erwerb des US-Agro-Unternehmens AgraQuest, Inc. mit Sitz im kalifornischen Davis.

Desinvestitionen

Am 1. Juni 2013 hat MaterialScience sein globales Polyester-Pulverharz-Geschäft sowie das in den USA angesiedelte Geschäft mit flüssigen Polyesterharzen an die Stepan Company in Northfield, USA, verkauft. Es wurde ein Kaufpreis von 45 Mio € vereinbart. Der erzielte Gewinn aus der Veräußerung in Höhe von 42 Mio € wurde in den Sondereinflüssen ausgewiesen.

Aus der im Mai 2009 vollzogenen Übertragung des hämatologischen Onkologieportfolios auf Genzyme Corp., USA, erhielten wir weitere umsatzabhängige Zahlungen in Höhe von 25 Mio €.

Die genannte sowie eine weitere kleinere Desinvestition und die erhaltene Zahlung von Genzyme Corp. wirkten sich im Dreivierteljahr 2013 wie folgt aus:

Desinvestitionen[Tabelle 41]
2013
in Mio €
Sachanlagen 13
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 4
Andere Rückstellungen -2
Sonstige Verbindlichkeiten -3
Nettovermögen 12
Nettozuflüsse aus Veräußerungen 79
Abgang Nettovermögen -12
Veränderungen von Forderungen für zukünftige Nettozuflüsse -25
Gewinn aus den Veräußerungen (vor Steuern) 42

Einnahmen aus Desinvestitionen im Dreivierteljahr 2012 in Höhe von 139 Mio € entfielen im Wesentlichen auf umsatzabhängige Zahlungen aus der Übertragung des hämatologischen Onkologieportfolios auf Genzyme Corp., USA, sowie aus der Übertragung des Produktionsstandorts für Leukine™.

Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten dar und leitet diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen über. Da die Bilanzpositionen sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowohl Finanzinstrumente als auch nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (z. B. sonstige Steuerforderungen oder Vorauszahlungen für zukünftig zu erhaltende Leistungen) enthalten, dient die Spalte „Nicht finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten“ einer entsprechenden Überleitung.

Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der Finanzinstrumente[Tabelle 42]
30.09.2013



Zu fortgeführten
Anschaffungskosten
bewertet


Zum beizu-
legenden
Zeitwert
bewertet
Nicht
finanzielle
Vermögens-
werte/
Verbindlich-
keiten














Buch-
wert
in der
Bilanz









Buchwert
30.09.2013






Nachricht-
lich:
beizu­
legender
Zeitwert




Auf Basis
öffentlich
notierter
Markt-
preise
(Stufe 1)


Auf Basis
markt-
naher,
direkt
ableit-
barer
Werte
(Stufe 2)
Auf Basis
indivi-
dueller
nicht
be-
obacht-
barer
Input-
faktoren
(Stufe 3)










Buchwert
Buchwert Buchwert Buchwert
in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio € in Mio €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.093 8.093
Ausleihungen und Forderungen 8.093 8.093 8.093
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.023 347 533 29 1.932
Ausleihungen und Forderungen 900 900 900

Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle
Vermögenswerte


26


347




373
Bis zur Endfälligkeit
zu haltende Finanzinvestitionen
97 99 97
Derivate mit
bilanzieller
Sicherungs-
beziehung
265 265
Derivate ohne
bilanzielle
Sicherungs-
beziehung
268 29 297
Sonstige Forderungen 552 1.363 1.915
Ausleihungen und Forderungen 552 552 552
Nicht finanzielle Vermögenswerte 1.363 1.363
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-
äquivalente
1.615 1.615
Ausleihungen und Forderungen 1.615 1.615 1.615
Finanzielle Vermögenswerte gesamt 11.283   347 533 29   12.192
davon: Ausleihungen und Forderungen 11.160 11.160
Finanzverbindlichkeiten 9.640 283 9.923
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 9.640 9.935 9.640
Derivate mit
bilanzieller
Sicherungs-
beziehung
182 182
Derivate ohne
bilanzielle
Sicherungs-
beziehung
101 101
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.964 86 4.050
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 3.964 3.964 3.964
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 86 86
Sonstige Verbindlichkeiten 692 38 26 956 1.712
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 692 691 692
Derivate mit
bilanzieller
Sicherungs-
beziehung
17 17
Derivate ohne
bilanzielle
Sicherungs-
beziehung
21 26 47
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 956 956
Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt 14.296     321 26   14.643

davon: Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet


14.296






14.296

davon: Derivate mit bilanzieller Sicherungs-
beziehung





199



199

davon: Derivate ohne bilanzielle Sicherungs-
beziehung





122

26


148

In Ausleihungen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte sowie in den Finanzverbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden, sind auch Finanzierungs-Leasingforderungen bzw. Finanzierungs-Leasingverbindlichkeiten enthalten, bei denen Bayer der Leasinggeber bzw. Leasingnehmer ist und die folglich nach IAS 17 bewertet werden.

Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten weichen die Buchwerte am Bilanzstichtag nicht signifikant von den beizulegenden Zeitwerten ab.

Der beizulegende Zeitwert von langfristigen Forderungen, Ausleihungen, bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen oder originären Verbindlichkeiten wird als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzu- oder -abflüsse ermittelt. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung des zum Bilanzstichtag aktuellen laufzeitadäquaten Zinssatzes unter Berücksichtigung der Bonität des Kontrahenten. Sollte ein börsennotierter Preis vorhanden sein, wird dieser als beizulegender Zeitwert angesetzt.

Die beizulegenden Zeitwerte von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten entsprechen notierten Preisen auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte (Stufe 1).

Sofern keine beobachtbaren Marktpreise existieren, werden für Derivate die beizulegenden Zeitwerte mit Bewertungstechniken basierend auf marktnahen Inputfaktoren zum Bilanzstichtag ermittelt (Stufe 2). Bei der Anwendung von Bewertungstechniken wird das Kreditrisiko der Vertragspartner durch die Ermittlung von Credit Value Adjustments berücksichtigt.

Die Bewertung der zugehörigen Devisen- und Warentermingeschäfte erfolgt einzelfallbezogen und mit dem jeweiligen Terminkurs bzw. -preis am Bilanzstichtag. Die Terminkurse bzw. -preise richten sich nach den Kassakursen und -preisen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Die beizulegenden Zeitwerte von Instrumenten zur Sicherung von Zinsrisiken sowie Zinswährungsswaps ergeben sich durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsmittelzu- und -abflüsse und der Berücksichtigung einer Fremdwährungsumrechnung zum Stichtag. Zur Abzinsung dienen Marktzinssätze, die über die Restlaufzeit der Instrumente angewendet werden.

Die Bewertung von eingebetteten Derivaten erfolgt mithilfe von Bewertungstechniken, die auf individuellen nicht beobachtbaren Inputfaktoren – unter anderem geplanten Absatz- und Bezugsmengen sowie aus Marktdaten abgeleiteten Preisen – basieren (Stufe 3). Eingebettete Derivate werden von den jeweiligen Basisverträgen separiert. Bei den Basisverträgen handelt es sich in der Regel um Absatz- oder Bezugs­verträge aus dem operativen Geschäft. Die Zahlungsströme aus dem Vertrag ändern sich aufgrund der eingebetteten Derivate beispielsweise in Abhängigkeit von Wechselkursschwankungen, Rohstoffpreisschwankungen oder sonstigen Preisschwankungen.

Die Entwicklung der auf individuellen nicht beobachtbaren Inputfaktoren basierenden und zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten stellte sich per saldo wie folgt dar:

Entwicklung der auf individuellen nicht beobachtbaren Inputfaktoren basierenden und zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (Saldo)
[Tabelle 43]
2013
in Mio €
Nettobuchwerte 01.01. 22
Ergebniswirksam erfasste Gewinne/Verluste (–) -19

davon zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten

-19

Ergebnisneutral erfasste Gewinne/Verluste (–)

Zugänge
Abgänge
Umgliederungen
Nettobuchwerte 30.09. 3

In der Berichtsperiode fielen keine Veräußerungsergebnisse an. Ergebniswirksame Veränderungen wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen erfasst.

Rechtliche Risiken

Hinsichtlich der Angaben zu den rechtlichen Risiken des Bayer-Konzerns verweisen wir auf die Darstellung im Bayer-Geschäftsbericht 2012. Der Bayer-Geschäftsbericht 2012 steht unter www.bayer.de kostenlos zum Herunterladen bereit. Seit diesem Geschäftsbericht hat es folgende wesentliche Veränderungen im Bereich der rechtlichen Risiken gegeben:

HealthCare

Produktbezogene Auseinandersetzungen

Magnevist: Am 17. Oktober 2013 waren in den USA ca. 40 Klagen bezüglich des gadoliniumhaltigen Kontrastmittels Magnevist™ anhängig und Bayer zugestellt. Am 17. Oktober 2013 hatte Bayer mit ca. 310 Klägern ohne Anerkennung einer Haftung Vergleiche erzielt. Bayer hält die in diesen Verfahren verbleibenden Risiken nicht mehr für wesentlich.

Trasylol (Aprotinin) ist ein Medikament zur Kontrolle des Blutverlustes bei koronaren Bypass-Operationen. Am 17. Oktober 2013 waren insgesamt neun in den USA erhobene Klagen sowie drei Sammelklagen aus Kanada zugestellt und anhängig. Die Kläger machen insbesondere geltend, die Verabreichung von Trasylol™ habe zu Gesundheitsbeeinträchtigungen geführt. Ohne Anerkennung einer Haftung hat Bayer bis zum 17. Oktober 2013 mit ca. 1.130 Klägern in den USA Vergleichsvereinbarungen geschlossen. Bayer hält die in diesen Verfahren verbleibenden Risiken nicht mehr für wesentlich.

Bei einem US-Gericht in New Jersey ist eine sogenannte Qui-Tam-Klage eines ehemaligen Bayer-Mitarbeiters zu Vermarktungspraktiken bei Trasylol™ und Avelox™ anhängig. Die US-Regierung hat eine Beteiligung bislang abgelehnt.

Yasmin/YAZ: Die Gesamtzahl der gerichtlichen und außergerichtlichen Anspruchstellerinnen in den USA belief sich am 18. Oktober 2013 auf etwa 5.000 (nach Abzug bereits verglichener Fälle). Die Anspruchstellerinnen machen geltend, drospirenonhaltige orale Kontrazeptiva wie Yasmin™ und/oder YAZ™ bzw. Ocella™ und/oder Gianvi™, von Barr Laboratories Inc. in den USA vermarktete generische Versionen von Yasmin™ bzw. YAZ™, hätten bei Anwenderinnen zu Gesundheitsschäden geführt, in Einzelfällen auch mit Todesfolge. Der Generalstaatsanwalt des Commonwealth of Kentucky hat im August 2013 eine Klage gegen Bayer eingereicht. Er behauptet, dass YAZ™ und Yasmin™ außerhalb der zugelassenen Indikationen vermarktet worden seien, was die bundesstaatlichen Verbraucherschutzgesetze verletze. Bayer arbeitet mit dem Generalstaatsanwalt zusammen. Eine Sammelklage wurde Bayer im Juni 2013 in Israel zugestellt.

Bis zum 18. Oktober 2013 hat Bayer ohne Anerkennung einer Haftung Vergleiche mit etwa 7.660 Anspruchstellerinnen in den USA für insgesamt rund 1,575 Mrd US-Dollar vereinbart. Bayer hat lediglich Ansprüche in den USA wegen Erkrankungen infolge von venösen Blutgerinnseln wie tiefen Venenthrombosen oder Lungenembolien nach einer fortlaufenden fallspezifischen Analyse der medizinischen Unterlagen verglichen. Derartige Erkrankungen werden von ca. 2.300 Anspruchstellerinnen behauptet (nach Abzug bereits verglichener Fälle). Von Fall zu Fall wird Bayer weiterhin die Möglichkeit eines Vergleichs einzelner Rechtsstreitigkeiten in den USA in Betracht ziehen.

Im März 2013 hat Bayer ohne Anerkennung einer Haftung und für einen Gesamtbetrag von maximal 24 Millionen US-Dollar einem Vergleich der Gerichtsverfahren zugestimmt, in denen Klägerinnen Schädigungen der Gallenblase behaupten. Bis zum 18. Oktober 2013 haben sich rund 8.800 dieser Klägerinnen für eine Teilnahme an dem Vergleich entschieden. Dies sind über 95 % der für den Vergleich in Betracht kommenden Klägerinnen (eine Beteiligungsquote von 90 % war Voraussetzung). Damit hat der Vergleich Bestand.

Wettbewerbsrechtliche Verfahren

Cipro: Ohne Anerkennung einer Haftung hat Bayer im Juni 2013 eine Vergleichsvereinbarung erzielt, um die Sammelklage indirekter Käufer von Cipro™ aus Kalifornien beizulegen. Die Vereinbarung bedarf der Genehmigung des zuständigen kalifornischen Gerichts. Diese Genehmigung wurde im August 2013 vorläufig erteilt. Bayer hat im 2. Quartal 2013 angemessene Vorsorgemaßnahmen getroffen.

Patentrechtliche Auseinandersetzungen

Yasmin: Im Juni 2012 hatten Watson Pharmaceuticals, Inc., Watson Laboratories, Inc. und Watson Pharma, Inc. vor einem Gericht im US-Bundesstaat New York eine Klage gegen Bayer eingereicht. Watson verlangte Schaden- und Strafschadenersatz wegen angeblicher böswilliger Rechtsverfolgung, unerlaubter Beeinträchtigung und ungerechtfertigter Bereicherung von Bayer im Zusammenhang mit den vorausgegangenen Patentverletzungsverfahren. Im Oktober 2013 hat Watson die Klage freiwillig zurückgenommen. Damit sind die Verfahren im Zusammenhang mit Patentstreitigkeiten um Yasmin in den USA beendet.

YAZ: In den Patentverletzungsverfahren gegen Watson, Sandoz und Lupin hat das US-Berufungsgericht im April 2013 Patentansprüche von Bayer für unwirksam erklärt und die Entscheidung des US-Bundesgerichts aus dem vorigen Jahr aufgehoben. Der Antrag von Bayer auf eine erneute Verhandlung wurde abgelehnt. Bayer hält die noch verbleibenden offenen Fragen in den Patentstreitigkeiten um YAZ™ in den USA nicht mehr für wesentlich.

Finacea: Im März 2013 hat Bayer eine Patentverletzungsklage gegen Glenmark Generics Ltd. bei einem US-Bundesgericht eingereicht. Im Januar 2013 hatte Bayer eine Mitteilung von Glenmark erhalten, dass Glenmark einen abgekürzten Zulassungsantrag für ein neues Arzneimittel (Abbreviated New Drug Application – „ANDA“) hinsichtlich einer generischen Version von Finacea™ in den Vereinigten Staaten eingereicht hat. Finacea™ ist ein Gel von Bayer zur äußerlichen Anwendung.

Staxyn: Bayer reichte im Mai 2013 bei einem US-Bundesgericht eine Patentverletzungsklage gegen Par Pharmaceutical, Inc. und Par Pharmaceutical Companies, Inc. ein. Im April 2013 hatte Bayer eine Mitteilung über einen abgekürzten Zulassungsantrag für ein neues Arzneimittel (ANDA) erhalten, mit dem Par Pharmaceutical die Genehmigung zur Vermarktung einer generischen Version von Staxyn™ vor Patentablauf in den Vereinigten Staaten verfolgt. Staxyn™ ist ein Bayer-Arzneimittel zur Behandlung erektiler Dysfunktion. Es handelt sich dabei um eine oral lösliche Formulierung von Levitra™. Beide Arzneimittel enthalten denselben Wirkstoff, der in den USA durch zwei Patente bis 2018 geschützt wird.

Beyaz/Safyral: Im Juni 2013 erhielt Bayer eine weitere Mitteilung von Watson Laboratories, Inc., dass Watson ein ANDA-Zulassungsverfahren hinsichtlich einer generischen Version des oralen Verhütungsmittels Beyaz™ von Bayer in den USA eingeleitet hat. Bayer hat erneut vor einem US-Bundesgericht Patentverletzungsklage gegen Watson eingereicht. Die auf Watsons frühere Mitteilung hin eingereichte Klage war im September 2012 abgewiesen worden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte festgestellt, dass Watsons ANDA nicht vollständig war. Watsons Mitteilung an Bayer hatte folglich keine rechtliche Wirkung. Im April 2013 erhielt Bayer eine Mitteilung von Watson, dass Watson ein ANDA-Zulassungsverfahren hinsichtlich einer generischen Version von Safyral™, dem zweiten oralen Verhütungsmittel von Bayer mit Zusatz von Folat, in den USA eingeleitet hat. Daraufhin hat Bayer im Juni 2013 vor einem US-Bundesgericht gegen Watson Klage wegen Verletzung desselben Patents eingereicht.

Weitere rechtliche Verfahren

Großhandelspreise in den USA: Bayer ist wie eine Reihe anderer Pharma-Gesellschaften in den USA in mehreren Verfahren wegen angeblicher Manipulation bei der Angabe von Großhandelspreisen bzw. dem günstigsten Preis für verschreibungspflichtige pharmazeutische Produkte verklagt worden. Kläger sind u. a. auch Bundesstaaten. In geeigneten Fällen hat Bayer Vergleiche geschlossen und wird diese Möglichkeit auch künftig in Betracht ziehen. Bayer hält die in diesen Verfahren verbleibenden Risiken nicht mehr für wesentlich.

Verfahren mit ehemaligen Aktionären der Bayer Pharma AG: In dem Spruchverfahren mit ehemaligen Minderheitsaktionären der Bayer Pharma AG (ehemals Bayer Schering Pharma AG) über die Angemessenheit von Kompensationszahlungen im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von 2006 hat das Landgericht Berlin im April 2013 entschieden, dass die von Bayer seinerzeit geleisteten Zahlungen um etwa 40 % zu erhöhen seien. Bayer hält die Entscheidung für falsch und hat Rechtsmittel eingelegt. Es wurden angemessene bilanzielle Vorsorgemaßnahmen für dieses Verfahren und das parallele Spruchverfahren nach dem Squeeze-out der früheren Minderheitsaktionäre getroffen.

Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 (Related Party Disclosures) sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Bayer AG und deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Bayer AG bzw. deren Tochterunternehmen unterliegen. Dazu gehören insbesondere nicht konsolidierte Tochtergesellschaften, Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen sowie Versorgungspläne und ferner die Organmitglieder der Bayer AG. Die Verkäufe an nahe stehende Unternehmen und Personen sind aus Sicht des Bayer-Konzerns nicht von materieller Bedeutung. Lieferungen und Leistungen wurden vor allem im Rahmen des laufenden operativen Geschäftes vom assoziierten Unternehmen PO JV, LP, Wilmington, USA, bezogen (0,5 Mrd €). Im Vergleich zum 31. Dezember 2012 haben sich die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber den nahe stehenden Unternehmen nicht wesentlich verändert.

Leverkusen, 29. Oktober 2013

Bayer Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Marijn Dekkers     Werner Baumann     Michael König     Prof. Dr. Wolfgang Plischke

Letzte Änderung: 6. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
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