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Investition in Zukunftsmärkte

Torte zum 150-Jahr-Jubiläum: Bayer-Chef Dr. Marijn Dekkers (l.) mit Landesgruppensprecherin Vera Nehoda-Hahn in Moskau.Zoom image
Torte zum 150-Jahr-Jubiläum: Bayer-Chef Dr. Marijn Dekkers (l.) mit Landesgruppensprecherin Vera Nehoda-Hahn in Moskau.

Die wirtschaftliche Bedeutung von Russland und Südafrika nimmt zu. In beiden Staaten sieht Bayer großes Potenzial. Das machte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers jüngst bei Besuchen in Russland und Südafrika deutlich. Bei einer Pressekonferenz in Moskau stellte Dekkers beeindruckende Zahlen vor: In Russland ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 um 12,5 Prozent angestiegen. Bis 2017 soll der Jahresumsatz um 80 Prozent (im Vergleich zu 2012) auf 1,3 Milliarden Euro wachsen. „Die Mittelschicht, die die Entwicklung des Gesamtkonsums wesentlich mitbestimmt, wächst zusehends. Es ist damit zu rechnen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt und sich positiv auf die für Bayer wichtigen Branchen auswirkt“, hob Dekkers hervor. Für alle T­eilkonzerne erwarte er eine deutliche Umsatzsteigerung: Die Gesundheitsausgaben liegen in Russland im Verhältnis zum Brutto-Inlandsprodukt noch unter dem Durchschnitt anderer Länder. Dabei nehme die Lebenserwartung zu und der Bedarf an weiteren und besseren Gesundheitsprodukten steige stetig. Auch der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststoffmaterialien liege bisher unter dem in Westeuropa – ebenso wie die Investitionen in Pflanzenschutzmittel, um die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern. Dabei besitzt Russland eine Anbaufläche, die sechsmal so groß wie Deutschland ist. Bayer will dieses Potenzial nutzen – und plant, bis zum Jahr 2017 800 neue Stellen in Russland zu schaffen.

In Südafrika traf Dekkers Landesgruppensprecher Dr. Klaus Eckstein. Zoom image
In Südafrika traf Dekkers Landesgruppensprecher Dr. Klaus Eckstein.

Südafrika, das Dekkers kürzlich besuchte, ist Hauptsitz der Ländergruppe „Südliches Afrika“, mit Staaten wie Angola, Malawi, Mosambik, Zambia oder Zimbabwe. Mit einem durchschnittlichen BIP-Wachstum von sechs Prozent könnte der afrikanische Kontinent künftig auf dem Sprung zu einem Wirtschaftsboom stehen – vergleichbar der Situation von China und Indien vor zwanzig bis dreißig Jahren. Gründe dafür gibt es einige: Dank verfügbarer Anbauflächen habe das Land „enormes Potenzial in der Landwirtschaft“, betonte Dekkers in Johannesburg. Die relativ junge Bevölkerung und die wachsende Mittelschicht fragten immer stärker bessere Nahrungsmittel nach – ebenso wie Gesundheitsdienstleistungen und -produkte.

Letzte Änderung: 31. Oktober 2013  Copyright © Bayer AG
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